Vorstellung des AStA der Uni Flensburg

Präambel
»Der AStA ist das Gremium der Studierendenschaft, in dem Studierende kontinuierlich die allgemeinen Bedingungen des Studiums zu verbessern streben und den Austausch zwischen Hochschule und Gesellschaft fördern. Ihr persönliches Engagement und ihre Tatkraft tragen wesentlich zum studentischen Leben an der Hochschule bei.« (Geschäftsordnung des AStA)
 


 

Büros des AStA
Der AStA unterhält als geschäftsführendes Gremium der Studierendenschaft Büroräume.
Das Büro der Geschäftsführung (HG 056) ist Plattform für den Verkauf von Kopierkarten und -folien, Internationaler Studentenausweise, Vorlesungsverzeichnisse, Karten etc. und für die Verteilung von Informationsbroschüren (Erstsemester, BAföG-Formulare, Studieninformationen). Es hat regelmäßige Öffnungszeiten und ist Anlaufstelle für studentische Aktivitäten.
Das Büro für Hochschulpolitik (HoPo), Soziales, Kultur, Sport etc. (HG 055) ist der Raum, in dem ReferentInnen und Vorstand des AStA die Vertretung studentischer Interessen diskutieren und vorbereiten. Interessen sind die Dinge, welche uns Studierenden in unserer Lebenssituation nützen. Die Interessenvertretung lebt von der Einmischung Studierender, die Lust haben, Erfahrungen zu sammeln, weiterzugeben und autonom oder wissenschaftlich zu experimentieren.

Beratung und Projekte
Die "StudentInnenberatung BAföG & Soziales und Studieren mit Handicaps"(StuBS) des AStA beantwortet Fragen zur Studienfinanzierung über BAföG. In der Beratung können auch Fragen zum Nachteilsausgleich für zusätzliche Belastungen in Folge von  Krankheit, Behinderung, oder auch Schwangerschaft und  Kindererziehung im Studienalltag und im BAföG geklärt werden. Bei Problemen rund ums Studium kann StuBS bei der Sozialberatung helfen. Zeiten & Kontakt StuBS.
Der AStA unterstützt studentische Projekte: Die Campuszeitung, den Gemeinschaftsgarten, d. h. die lebensfreundliche Gestaltung der Hochschule; ehemals den asta-Buchladen (1998-2012), die Zeitschrift kommunikation (1997-2004), den Studiserver (1999-2005) etc.

Einer für alle - alle für einen
Alle Aktivitäten des AStA leben davon, dass Studierende Wissen und Tatkraft einbringen, unsere Lage an der Hochschule, in der Stadt und in der Gesellschaft zu verbessern oder - einfacher - das Studium angenehm(er) zu gestalten. Wie die Studierendenschaft oder der AStA organisiert sind, regeln Organisationssatzung und Geschäftsordnung des AStA.

Der AStA sucht ...
Der AStA benötigt Verstärkung: KommilitonInnen, die ehrenamtlich oder - bei Terminsachen und zu erstellenden Werken - auf Honorarbasis die allgemeine Sache befördern.
 


 

Begriff der Bildung (1952)
"... Zu den Beziehungen, die an der Universität aufgrund vernünftiger Interessen sich ergeben können, gehören vor allem jene, die Sie im Zuge Ihrer Mitwirkung an der studentischen Selbstverwaltung anknüpfen. Es ist mir wohl verständlich, daß der AStA und das Studentenparlament, die Fachschaften und die Vollversammlungen für viele unter Ihnen zunächst keine Verlockung bilden. Geben Sie dieser Abneigung nicht nach. An den meisten öffentlichen Übeln der neuen Geschichte war wenigstens ebenso sehr wie die Aktivität der Bösen die Inaktivität der Besseren schuld. Ich bitte Sie im Namen des Senats um Ihre Mitarbeit an diesen Dingen. Sie werden durch die alltäglichen Fragen, denen Sie dort tätig begegnen müssen, in einem entscheidenden Sinn tiefer fürs Allgemeine gebildet als in manchen anderen Sektoren des studentischen Lebens. Dies gilt besonders dann, wenn Sie sich durch die Routine der Verwaltung Ihre eigenen Ziele nicht nehmen lassen und lernen, sich als junge Menschen durchzusetzen."(1)

Bildung und Politik
"Ein Bildungskonzept ist nur so weit progressiv, als die Kräfte, die es vertreten, zugleich einen direkten politischen Kampf um die Veränderung der Gesellschaft führen. Nur damit werden die Möglichkeiten der Bildung aktualisiert, wird Bildung zu einem bedeutsamen Moment in der Auseinandersetzung. Bildung für sich selbst vermag wenig, sie ist keine List der Vernunft."(2)

Quellen
(1) HORKHEIMER, Max: "Begriff der Bildung". In: ders.: Gesammelte Schriften Band 8 (1949-1973). Fischer 1985, S. 409-419 
(2) HEYDORN, Heinz-Joachim: Zu einer Neufassung des Bildungsbegriffs. Suhrkamp 1972, S. 31